Betriebshaftpflicht-Versicherung und Produkthaftpflicht-Versicherung

Fehler passieren. Holen Sie sich Verstärkung!

Als Unternehmer tragen Sie jeden Tag eine große Verantwortung für den Erfolg Ihres Betriebes und das Wohlergehen Ihrer Mitarbeiter. Die Zufriedenheit Ihrer Kunden ist Ihnen oberste Verpflichtung. Trotz aller Sorgfalt in der täglichen Arbeit, trotz aller Sicherheitsvorkehrungen: Fehler können immer einmal passieren.

In Deutschland haftet derjenige, der einem Dritten einen Schaden (Personen-, Sach- oder Vermögensschaden) zufügt, gemäß §823 BGB in unbegrenzter Höhe. Besonders bei Personenschäden können die Forderungen für Behandlungskosten, Schmerzensgeld und Rentenzahlungen schnell eine enorme Summe erreichen. Doch auch wenn die Vorwürfe unbegründet sind, entstehen regelmäßig hohe Kosten, zum Beispiel für Rechtsanwälte oder Gutachter. Das heißt, dass ein einziger Haftpflichtfall Sie alles kosten kann, was Sie sich aufgebaut haben!

Unsere Betriebs- und Produkthaftpflichtversicherung ist Ihr zuverlässiges Sicherheitsnetz, wenn aus den Tätigkeiten Ihres Unternehmens – egal ob Handel, Handwerk oder Gewerbe - außenstehenden Personen, Firmen oder sonstigen Dritten Schäden entstehen und diese Ansprüche gegen Sie geltend machen.

In diesem Fall prüft Ihr Versicherer zuerst, ob die vorgebrachten Ansprüche dem Grunde und der Höhe nach berechtigt sind. Ist dies der Fall, wird Ihr Versicherer diese Ansprüche befriedigen. Aus unserer Erfahrung heraus wissen wir, dass eine zuvorkommende und unkomplizierte Schadenregulierung unabdingbar ist. Sie bildet die Grundlage dafür, dass Sie als unser Kunde auch morgen mit ihrem versehentlich geschädigten Geschäftspartner gut zusammenarbeiten können. Auch ein geschädigter Nachbar wird unsere reibungslose Abwicklung zu schätzen wissen, sodass Sie Ihr gutes Verhältnis zu ihm wahren können.

Sind die Ansprüche dem Grunde oder der Höhe nach unberechtigt, werden sie abgelehnt oder auch nur teilweise befriedigt. In jedem Fall stehen Ihr Versicherer und wir eng an Ihrer Seite, beraten und begleiten Sie couragiert, bis die Sache ausgestanden ist – notfalls auch vor Gericht.

Der Leistungsumfang unserer Betriebs- und Produkthaftpflichtversicherung im Überblick

Welche Gefahren und Schäden können versichert werden?

  • Personen- und Sachschäden sowie daraus entstehende Vermögensschäden
  • Mietsachschäden an Räumen, Gebäuden und beweglichen Sachen
  • Risiken aus dem Besitz eines Betriebsgrundstücks
  • Schäden durch mangelhafte Produkte
  • Schäden durch Leistungen von Subunternehmern
  • Mängelbeseitigungsnebenkosten (besonders für Bauhandwerker)
  • Bearbeitungsschäden
  • Umweltschäden nach Umweltschadensgesetz
  • Umwelthaftpflichtschäden
  • und vieles mehr.

Welche Gefahren und Schäden können nicht versichert werden?

Schäden

  • an eigenen Sachen,
  • durch Vorsatz,
  • die nicht mit der versicherten Tätigkeit zusammenhängen und
  • Vermögensschäden, die nicht durch einen Personen- oder Sachschaden entstanden sind.

Wie hoch muss die Versicherungssumme sein?

Generell sollte die Versicherungssumme für jedes Unternehmen mindestens 3 Millionen Euro pauschal für Personen-, Sach- oder Vermögensschäden betragen.

Die angemessene Versicherungssumme für Ihr Unternehmen besprechen wir gemeinsam – nach einer gründlichen Analyse Ihrer Gegebenheiten.

Wo gilt die Versicherung?

Die Betriebs- und Produkthaftpflicht-Versicherung gilt für alle Betriebsstätten Ihres Unternehmens in Deutschland. Ihre Tätigkeit im Ausland kann natürlich mitversichert werden.

Sie haben noch keine Betriebs- und Produkthaftpflicht-Versicherung?

Dann rufen Sie mich jetzt an unter 0621/49 66 914 oder schreiben Sie mir eine E-Mail an kontakt [at] nikki-pahl.de. Gemeinsam finden wir heraus, wie die optimale Lösung für Ihr Unternehmen aussieht!

Sie haben bereits eine Betriebs- und Produkthaftpflicht-Versicherung?

Dann stellen Sie sich die folgenden Fragen, um festzustellen, ob Ihr Versicherungsschutz auf Ihr Unternehmen maßgeschneidert und topaktuell ist:

  • Beträgt die Versicherungssumme mindestens 3 Millionen Euro?
  • Ist die Gefahr eines übergreifenden Feuerschadens in meiner Versicherungssumme berücksichtigt?
  • Stimmt die Betriebsbeschreibung im Versicherungsschein genau mit meiner Tätigkeit überein?
  • Ist die Anzahl der Mitarbeiter / meine Jahreslohn- und –gehaltssumme / mein Jahresumsatz korrekt im Versicherungsschein angegeben?
  • Verkaufe ich Produkte oder stelle ich Produkte her und verfüge ich über eine erweiterte Produkthaftpflicht-Versicherung?
  • Ist meine Umwelthaftpflicht- und Umweltschadens-Versicherung genau auf die Bedürfnisse meines Unternehmens zugeschnitten?
  • Habe ich mit meinem Versicherungsvermittler/Versicherungsmakler innerhalb des letzten Jahres eine Durchsprache meines Vertrages vorgenommen?
  • Entsprechen meine Versicherungsbedingungen dem aktuellen Stand?

Wenn Sie eine oder mehrere dieser Fragen mit „Nein“ oder „Weiß ich nicht“ beantwortet haben, dann rufen Sie mich jetzt an unter 0621/49 66 914 oder schreiben Sie mir eine E-Mail an kontakt [at] nikki-pahl.de. Optimale und regelmäßige Betreuung steht Ihnen zu!

Schadenbeispiele

Bauhauptgewerbe

Gerüstbau- und -verleihbetrieb: Der Versicherungsnehmer stellt im Auftrag einer Baufirma ein Gerüst auf. Dabei werden Leitern zwischen den einzelnen Gerüstetagen nicht montiert. Einer der Bauarbeiter klettert außen am Gerüst hoch, stürzt hierbei ab und verletzt sich schwer. Die Berufsgenossenschaft fordert vom Versicherungsnehmer 7.200 Euro an Behandlungskosten zurück.

Tiefbaubetrieb: Eine Erdrakete durchschlägt das Glasfaserkabel eines Telefonanbieters. Auf den Versicherungsnehmer kommen Reparaturkosten in Höhe von 2.700 Euro zu.

Baunebengewerbe

Dachdeckerbetrieb: Das bewohnte Haus des Auftraggebers soll ein neues Dach bekommen. Die alten Dachsteine und –latten sowie die Dämmung werden entfernt. Vor dem herannahenden Regen versucht der Versicherungsnehmer, das Haus mit einer Plane zu schützen. Diese erweist sich als viel zu dünn, so dass sie reißt und Wasser ins Innere des Hauses gelangt. Es entsteht ein Schaden in Höhe von 13.000 Euro an Möbeln und Einrichtungsgegenständen des Auftraggebers.

Elektroinstallationsbetrieb: Eine mangelhafte Elektroinstallation verursacht einen Stromausfall, der den Computer des Kunden des Versicherungsnehmers abstürzen lässt. Dadurch gehen Daten verloren, deren Wiederbeschaffung mit 1.200 Euro zu Buche schlägt.

Sanitärinstallationsbetrieb A: Der Versicherungsnehmer hat den Auftrag, die Leitungen im Neubau seines Kunden zu verlegen. Dazu werden ihm von seinem Baustoffmarkt zwei Paletten mit Rohren von unterschiedlichem Durchmesser geliefert. Ein Mitarbeiter des Versicherungsnehmers verwechselt die beiden Paletten und baut die falsch dimensionierten, zu großen Rohre in den oberen Stockwerken ein. Der Fehler wird erst nach Abschluss der Arbeiten bemerkt. Da die Wände schon verputzt und verfliest sind, muss alles wieder geöffnet werden. Der Schaden beträgt insgesamt 19.000 Euro. (Hierbei handelt es sich um einen Nachbesserungsbegleitschaden, der in aktuellen guten Tarifen abgedeckt ist.)

Sanitärinstallationsbetrieb B: Der Versicherungsnehmer hat Rohrleitungen verlegt, an denen Lochfraßkorrosionen auftraten. An den schadhaften Stellen trat Wasser aus und beschädigte Tapeten und Wände in dem darunterliegenden Zimmer. Zur Beseitigung dieser Mängel muss die Wand aufgestemmt werden, um die schadhaften Rohrleitungen auszutauschen. Es kam zu einem Schaden von 8.000 Euro. (Hierbei handelt es sich um Mängelbeseitigungsnebenkosten, die in aktuellen guten Tarifen abgedeckt sind.)

Einzel- und Großhandelsbetriebe

Baumaschinenvermietung: Der Versicherungsnehmer vermietet Minibagger. Auf dem Grundstück des Entleihers platzt ein Hydraulikschlauch des Baggers. Austretendes Hydrauliköl verschmutzt das Pflaster. Der Austausch der Steine kostet 700 Euro.

Kiosk: Unsachgemäß gelagerte Frikadellen führen bei zwei Kunden zu einer Salmonellenvergiftung. Die Krankenkassen fordern Regress bei dem Kioskbetreiber in Höhe von 2.300 Euro. Die beiden Kunden fordern jeweils 1.500 Euro Schmerzensgeld.

Fabrikationsbetriebe

Elektrogewerbe: Der Versicherungsnehmer stellt Platinen her, die in Schaltschränken verbaut werden. Die Platinen sind fehlerhaft. Durch den daraus resultierenden Kurzschluss entsteht ein Brand, der die Betriebsräume eines Kunden beschädigen. Es entsteht ein Schaden in Höhe von 23.000 Euro.

Glashersteller: Der Versicherungsnehmer produziert Gläser für eine Marmeladenfabrik. Die Gläser sind zu dünn gefertigt. Beim automatisierten Verschließen der Gläser in der Marmeladenfabrik platzen die Gläser. Die Marmelade ist unbrauchbar und die Produktionsanlage muss gereinigt werden, was zu einer Betriebsunterbrechung führt. Insgesamt werden vom Versicherungsnehmer 45.000 Euro Schadenersatz gefordert.

Transportbetriebe

Frachtführer: Beim Ausliefern eines Pakets wurde aus Unachtsamkeit eine Frau vom Fahrrad gestoßen. Die Behandlungskosten sowie der Ersatz des kaputten Mobiltelefons summierten sich auf 2.300 Euro.

Speditionsbetrieb: Ein Klavier soll in den dritten Stock getragen werden. Einer der Möbelträger kann die Last nicht mehr halten. Ein Bein des Instruments schlägt hart auf die Holzstufe der Treppe. Diese bricht und es gibt Schäden an den Wänden des Treppenhauses. Der Schaden beläuft sich auf 900 Euro.

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