Versicherungen für Rettungssanitäter, Rettungsassistenten und Notfallsanitäter

Ich denke du wirst mir zustimmen, wenn ich sage, dass Versicherungen für dich nicht die spannendste Sache der Welt sind?! Kein Wunder, denn als RS, RA oder NotSan bist du gemeinsam mit deinen Kollegen, mit Notärzten, Feuerwehr und Polizei häufig mittendrin im echten Leben und erlebst die volle Bandbreite an Situationen.

Dadurch hast du auch ganz spezielle Anforderungen, was deinen persönlichen Versicherungsschutz angeht - und ich kann dir zeigen welche!. Natürlich kannst du als Rettungssanitäter, Rettungsassistent oder Notfallsanitäter eine normale Privathaftpflicht-, Unfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherung von der Stange abschließen. Doch wieso solltest du dich selbst mit weniger zufrieden geben, als du dir jeden Tag für deine Patienten und deine Kollegen wünschst?

In der Versicherungswelt gibt es zwar keine so strengen Algorithmen wie das ABCDE- oder das SAMPLE-Schema. Auf dieser Seite habe ich dir zu den wichtigsten Versicherungen kleine Checklisten zusammengestellt, an Hand derer du deine aktuellen Verträge selbst prüfen oder hinterfragen kannst.

 

Als aktiver Rettungsassistent mit achtjähriger Erfahrung im Rettungsdienst kenne ich deine Bedürfnisse und Sorgen im Zusammenhang mit deinem Beruf genau. Als Versicherungsmakler bin ich nur meinen Kunden verpflichtet und wähle aus rund 200 Versicherern jeweils diejenigen aus, die die besten Leistungen und/oder besten Preise für meine Kunden bieten.

Dadurch kann ich zum Beispiel solche Versicherer auswählen, die für den Rettungsdienst eine besonders leistungsfähige Unfallversicherung haben oder die Angestellten von Hilfsorganisationen ordentliche Vergünstigungen anbieten.

Wenn du dich immer noch selbst um deine Versicherungen kümmerst, keinen zuverlässigen Versicherungsmakler hast, der sich mit deiner Berufs- und Lebenssituation auskennt oder einfach mal deine aktuelle Situation auf den Prüfstand stellen möchtest, dann schreib mir eine E-Mail an rd [at] nikki-pahl.de oder ruf mich direkt an unter 06322 98 94 42.

Die Privathaftpflicht und was du als Rettungssanitäter, Rettungsassistent oder Notfallsanitäter beachten solltest

Die Privathaftpflichtversicherung (PHV) ist zwar immer noch keine Pflichtversicherung, dennoch ist sie wirklich für jeden unverzichtbar. Wer in Deutschland einem anderen einen Schaden zufügt, haftet dafür in unbegrenzter Höhe.

Die PHV springt immer dann für dich in die Bresche, wenn ein Dritter den Vorwurf erhebt, du hättest ihm einen Schaden zugefügt. Dann prüft dein Haftpflichtversicherer, ob die Forderungen berechtigt sind oder nicht. SInd die Forderungen unberechtigt, so wehrt er sie ab - notfalls auch vor Gericht. Wenn die Ansprüche berechtigt sind, entschädigt dein Versicherer den Anspruchsteller, so dass du nicht auf dem Schaden sitzen bleibst.

An Hand der folgenden Checkliste kannst du deinen PHV-Vertrag grob überprüfen:

  • Ist mein aktueller Vertrag höchstens drei Jahre alt?
  • Ist meine Familie - falls ich Frau und/oder Kinder habe - mitversichert oder habe ich einen Single-Vertrag?
  • Beträgt die Deckungssumme mindestens 10 Mio. Euro?
  • Habe ich eine Forderungsausfalldeckung in meinem Vertrag?
  • Sind Gefälligkeitshandlungen mitversichert?
  • Ist Schlüsselverlust auch für berufliche Schlüssel abgedeckt?
  • Sind Haftpflichtansprüche meines Arbeitgebers oder von Arbeitskollegen eingeschlossen?
  • Enthält mein Vertrag eine Diensthaftpflicht oder habe ich diese z.B. über den DBRD abgedeckt?

Solltest du eine oder mehrere Fragen mit "Nein" oder "Weiß ich nicht" beantworten, dann melde dich gerne bei mir!

Die Unfallversicherung, denn auch Retter können Unfälle haben

Ob mit dem KTW, RTW oder dem NEF, in deinem beruflichen Alltag kommst du regelmäßig in Situationen, in denen eine hohe Unfallgefahr herrscht - sei es bei dem Verkehrsunfall auf der Autobahn, wo bei deinem Eintreffen die Unfallstelle noch nicht abgesichert ist und der Verkehr noch fließt oder bei der Rettung eines schweren und zeitkritischen Patienten aus schwierigen räumlichen Verhältnissen. Schnell kann dann auch dir als Helfer etwas passieren und du wirst selbst zum Patienten.

Im Dienst und auf dem direkten Weg von deiner Wohnung zur Wache und zurück bist du über die Berufsgenossenschaft bzw. die gesetzliche Unfallversicherung ganz ordentlich abgesichert. Doch schon der kleine Umweg zum Supermarkt, Bäcker oder Fitnessstudio führt dazu, dass für diesen Arbeitsweg kein gesetzlicher Anspruch mehr besteht. Und auch wenn sich deine Freizeit manchmal zu wenig anfühlt, so macht sie doch den größten Teil deiner Zeit aus. Wann immer du also gerade nicht arbeitest und nicht auf dem direkten Weg von und zur Arbeit bist, hast du über die gesetzliche Unfallversicherung gar keinen Versicherungsschutz.

Aus meiner eigenen Erfahrung und etlichen Gesprächen mit Freunden und Kollegen weiß ich, dass man sich auch und gerade als Retter deutlich sicherer fühlt und sich besser auf seinen Job konzentrieren kann, wenn man sich bestens abgesichert weiß.

Übrigens kann die Unfallversicherung eine Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung nicht ersetzen, allerdings ist sie eine echte Alternative für alle Rettungsdienstler, für die eine BU oder EU aufgrund von Vorerkrankungen oder einem zu teuren Beitrag nicht passt.

Mit der folgenden Checkliste kannst du prüfen, ob deine Unfallversicherung die wichtigsten Anforderungen erfüllt:

  • Ist die vereinbarte Versicherungssumme für deine Lebenssituation angemessen?
  • Hast du eine Progression vereinbart? Wenn ja, ist diese für dich sinnvoll gewählt?
  • Brauchst du eine Unfallrente? Wenn ja, hast du sie vereinbart?
  • Ist dein richtiger Beruf angegeben oder bist du ggf. noch als Schüler oder mit einer Bürotätigkeit vermerkt?
  • Bist du für Familienmitglieder verantwortlich und hast du sie bei Bedarf ebenfalls in deinen Vertrag eingeschlossen?
  • Sind in deinem Vertrag folgende Punkte als Unfall definiert?
    • Rettung von Menschen, Tieren und Sachen,
    • Einschlafen durch Übermüdung,
    • Einatmung schädlicher Stoffe,
    • Nadelstichverletzungen.
  • Übst du "außergewöhnliche" Sportarten oder sonstige Tätigkeiten aus und sind diese in deinem Vertrag eingeschlossen?

Wenn du eine oder mehrere Fragen mit "Nein" oder "Weiß ich nicht" beantwortet hast, solltest du deinen Versicherungsschutz unbedingt überprüfen. Sprich mich hierzu gerne direkt an!

Dein Retter in der Not: die Berufsunfähigkeitsversicherung für den Rettungsdient

Die Arbeit im Rettungsdienst ist mitunter körperlich und seelisch sehr belastend und auch der Schichtdienst ist allen Studien zufolge einer guten Gesundheit auch nicht gerade förderlich. In meinem eigenen Umfeld, auf unserer Rettungswache und in unserem Rettungsdienstbereich, sind die Mitarbeiter, die irgendwann im und mit dem Rettungsdienst in Rente gehen wollen, absolut in der Unterzahl. Für viele ist der Rettungsdienst eine Zwischenstation auf dem Weg zum Beispiel zum Arzt oder zum Heilpraktiker oder eine willkommene Einkommensquelle neben dem Studium oder der eigentlichen Arbeit.

Doch was passiert, wenn du aufgrund einer Erkrankung oder Verletzung deinen Beruf in der Rettung nicht mehr ausüben kannst? Welche Versorgung hast du dann zu erwarten? Wenn du durch einen Arbeitsunfall erwerbsgemindert, erwerbs- oder berufsunfähig wirst, ist die gesetzliche Absicherung über die Berufsgenossenschaft ziemlich gut und wird dir im Regelfall sehr gut weiterhelfen. Für Verletzungen in der Freizeit hast du hoffentlich eine leistungsfähige private Unfallversicherung (siehe oben), die dir eine ordentliche Invaliditätsleistung auszahlt.

Wie sieht es aus, wenn du aufgrund einer Erkrankung dauerhaft nicht mehr arbeiten kannst? Nachdem deine Krankenkasse 78 Wochen lang Krankengeld bezahlt hat, wird sie zusammen mit der Deutschen Rentenversicherung prüfen, ob du erwerbsunfähig bist. Voll erwerbsunfähig ist jemand dann, wenn er in gar keinem Beruf mehr noch drei Stunden am Tag arbeiten kann. Dann zahlt die Rentenversicherung etwa 36% des Bruttogehaltes als volle Erwerbsminderungsrente. Wer mindestens drei und höchstens sechs Stunden in irgendeinem Beruf arbeiten kann, bekommt lediglich eine halbe Erwerbsminderungsrente, die dann nur etwa 18% vom Brutto beträgt. Wichtig ist, dass diese Kriterien nicht an eine Arbeit im Rettungsdienst gebunden sind, das heißt, dass die drei Stunden Arbeit zum Beispiel auch als Pförtner in einer Klinik mit lediglich sitzender Tätigkeit (z.B. im Rollstuhl) sein könnte.

Ein umfassender Schutz deiner Arbeitskraft kann heute nur über eine Berufsunfähigkeitsversicherung erfolgen. Nur hier wird dein eigentlicher Beruf geschützt, das heißt, dass du die vereinbarte BU-Rente dann bekommst, wenn du nicht mehr in deinem letzten Beruf, also im Rettungsdienst, arbeiten kannst.

 

Wenn du bereits eine BU hast oder doch mit dem Gedanken trägst, eine BU abzuschließen, solltest du folgende Punkte und Fragen beachten:

  • Je früher der Abschluss erfolgt, desto günstiger ist der Beitrag und desto einfacher ist die Gesundheitsprüfung zu bestehen.
  • Eine einmal korrekt abgeschlossene BU sollte (bis auf ganz wenige Ausnahmen) nicht gekündigt bzw. in einen anderen Vertrag umgestellt werden!
  • Ist das Endalter meines Vertrages richtig gewählt? Läuft er bis zum 67. Lebensjahr oder vielleicht nur bis 60 oder 63?
  • Ist in meinem Vertrag der sog. "Verzicht auf die abstrakte Verweisung/Verweisbarkeit" garantiert? Dieser Verzicht ist ganz entscheidend für einen ordentlichen Vertrag!
  • Habe ich im Antrag alle Gesundheitsfragen zum damaligen Zeitpunkt vollständig und wahrheitsgemäß ausgefüllt?

Insgesamt ist eine fundierte Beratung zur Berufsunfähigkeitsversicherung anspruchsvoll und komplex und sollte meines Erachtens nach immer persönlich und mit genügend Zeit erfolgen. Wenn du hier unsicher bist oder Fragen hast, melde dich gerne bei mir!

Meine Ausbildung im Rettungsdienst

Nachdem ich meine verkürzte Rettungsassistenten-Ausbildung 2012 an der Franz-Anton-Mai-Schule des ASB in Mannheim abgeschlossen hatte, brauchte ich noch einmal fast vier Jahre, um die 1.600 praktischen Stunden auf der Rettungswache abzuleisten. Im Sommer 2016 war es dann soweit und ich konnte meine Urkunde in Empfang nehmen.

Einige Unfälle und Erlebnisse während meiner Dienstzeit als Offizier in der Fallschirmjägertruppe der Bundeswehr brachten mich dazu, mich intensiver mit der Materie der Ersten Hilfe zu beschäftigen. 2011 wurde ich neben der Bundeswehr beim Bayerischen Roten Kreuz in München zum Rettungssanitäter ausgebildet und im Rahmen des Wachenpraktikums mit dem Rettungsdienst-Virus infiziert.

Rettungswagen
Wenden Sie sich vertrauensvoll an mich: 06322 / 98 94 42 kontakt [at] nikki-pahl.de



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